Studieren im Ausland
Wen reizt das nicht? Doch damit der Auslandsaufenthalt gelingt, bedarf es der richtigen Organisation.
Demi Pair Erfahrungsbericht
Demi Pair Erfahrungsbericht - Isabell Hofmann
Am 27 Juli 2004 machte ich mich auf mein bis jetzt größtes Abenteuer... Down Under. Ich besuchte 6 Monate eine Sprachschule und lebte als Demi Pair in einer Gastfamilie.
Nach meinem Fachabitur wollte ich erst einmal in die große, weite Welt hinaus, bevor ich mit meinem Studium beginnen wollte.
Mit einem weinendem und zugleich lachendem Auge flog ich nach Perth/ Western Australia und hatte keine Ahnung was mich dort am anderen Ende der Welt erwarten würde.
Mitten in der Nacht kam ich bei meiner Gastfamilie an und war froh nach der langen Reise endlich schlafen zu können.
Die erste Woche in Australien war eine sogenannte Einführungswoche und wurde zum gegenseitigen Kennen lernen genutzt. In der zweiten Woche ging es dann endlich richtig los.
Jeden Tag von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr ging ich in Fremantle zur Sprachschule und am Nachmittag erledigte ich meine Aufgaben in meiner Gastfamilie.
Zu meinen Aufgaben gehörten z.B. Essen kochen, den Abwasch erledigen und einmal wöchentlich das Haus putzen. Jedoch verbrachte ich die meiste Zeit mit meinem Au Pair Kind, das stets voller Energie sprühte.
Im Sommer spielten wir meistens draußen im Pool , auf dem Spielplatz oder im Park.
Unter der Woche hatte ich wenig Freizeit, aber an den Wochenenden hatte ich immer frei und konnte mit meinen Freunden etwas unternehmen.
In der Sprachschule lernte ich viele junge Leute aus der ganzen Welt kennen. Die Schüler kamen aus Japan, Brasilien, Italien, Schweden, Schweiz, Deutschland etc. Unsere Lehrer waren sehr nett und auch sehr interessiert an uns und unserer Herkunft. Zur Abwechslung des Englischunterrichts machten wir Ausflüge in Museen oder z.B. ins Parliament of Western Australia und zum Examen gab es eine große graduation ceremony.
Während der Zeit in Australien habe ich sehr gut Englisch gelernt, viele Freundschaften geschlossen und die Australier und ihre Lebensweise sehr ins Herz geschlossen. Es war eine sehr erfahrungsreiche Zeit für mich, die mich geprägt und verändert hat. Seit meinem Aufenthalt interessiere ich mich sehr für andere Kulturen und habe großen Spaß eine andere Sprache zu sprechen. Mittlerweile studiere ich Tourismus und Event - Management mit den Schwerpunkten Englisch und Spanisch, obwohl ich vor meinem Auslandsaufenthalt immer Sozialpädagogik studieren wollte.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass ein Auslandsaufenthalt den Horizont erweitert und man offener für etwas neues und unbekanntes wird. Natürlich gab es auch Tage an denen es Probleme gab oder es anders lief als man es sich vorgestellt hatte, aber im Nachhinein sind negative sowie positive Erfahrungen sehr lehrreich und prägen die Persönlichkeit.
Isabell

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